Wie schwer muss Ihre Gewichtsdecke sein?
Etwa 90 % aller Rücksendungen von Gewichtsdecken gehen auf das falsche Gewicht zurück. Dieser Ratgeber klärt das in zwei Minuten.
Die Tabelle der Hersteller
Standard-Orientierung (10 % des Körpergewichts): 30–45 kg → 3–4 kg · 45–60 kg → 5–5,4 kg · 60–75 kg → 6–6,8 kg · 70–85 kg → 7–7,7 kg · 85–100 kg → 9 kg · 100–115 kg → 11 kg · 115–130 kg → 13 kg. Es sind dieselben Intervalle, die etwa CURA für seine Reihe von 3 bis 13 kg veröffentlicht. Liegt Ihr Gewicht zwischen zwei Spalten, entscheidet die nächste Regel.
Zwischen zwei Größen? Nehmen Sie die leichtere
Ist es Ihre erste Gewichtsdecke, wählen Sie die kleinere der beiden Größen. Der Körper braucht 3 bis 7 Nächte, um sich ans Schlafen unter Gewicht zu gewöhnen; eine etwas leichtere Decke wirkt trotzdem, eine zu schwere dagegen fühlt sich ab der ersten Nacht erdrückend an und landet im Schrank. Aufrunden sollten Sie nur, wenn Sie schon eine getestet und als zu leicht empfunden haben — oder wenn Sie auf dem Rücken schlafen und sich kaum bewegen.
Anzeichen für die falsche Wahl
Zu leicht, wenn: Sie das Gewicht nach einer Woche kaum noch wahrnehmen, die Decke beim Bewegen verrutscht oder sie sich anfühlt wie «eine normale Bettdecke mit guter Werbung». Zu schwer, wenn: Sie mit Druckgefühl aufwachen, das Umdrehen Mühe macht oder Nacken und Schultern morgens verspannt sind. In beiden Fällen hilft nicht Durchhalten, sondern Umtausch innerhalb der Testphase des Händlers.
Häufige Fragen
Sollen Paare eine Decke teilen?
Nicht empfehlenswert: Jeder Körper braucht seine eigenen 10 %. Eine große, geteilte Decke lässt beide unter dem wirksamen Gewicht — und einen der beiden um die Decke kämpfen. Zwei Einzeldecken sind die Lösung, die in der Praxis am besten funktioniert.
Gleiches Gewicht für Sofa und Bett?
Für kurze Sofa-Zeiten dürfen es 20–30 % weniger als Ihr Schlafgewicht sein: angenehmer beim Bewegen, Lesen oder Filmeschauen.